Linkwood Malt Whisky Distillery (Schottland) Brennerei Steckbrief

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Linkwood Distillery

Die Linkwood Malt Whisky Brennerei liegt gerade einmal drei Kilometer südöstlich vom Ortskern Elgins entfernt, der größten Stadt in Moray und zugleich der Verwaltungssitz der „Council area“. Die Speyside Brennerei gehört Stand 2018 zum britischen Sprituosenmulti Diageo



Interessantes zu Linkwood


Linkwood Fakten

Region

Schottland, Speyside


Whisky-Gattung

Malt Whisky


Status

In Betrieb


Marken

Linkwood


Nachbarn

Miltonduff

Glen Moray

Benriach

Longmorn


Linkwood Geschichte

Die Linkwood Malt Whisky Brennerei wurde wurde im Jahr 1821 durch Peter Brown gebaut. Die Destillerie wurde mit einem Paar an kupfernen Pot Stills bestückt und 1825 begann Linkwood mit der ersten Produktion. Der Ausstoß war nicht mehr als etwas 4.500 Liter im ganzen Jahr. Bis zu seinem Tod 1868 führte Brown die Geschäfte die dann für eine gewisse Zeit an James Walker übergeben wurden bis der Sohn William Walker die Kontrolle wieder übernahm. William war es auch der 1872/73 der mit Unterstützung des Architekten Methyen an gleicher Stelle eine neue und größere Destillerie baute. Die neu entstandene Linkwood hatte damit schon eine Kapazität von annähernd 230.000 Litern per anno erreicht. Mit dem Tod von William Browns übernahm die Browns-Familie das Unternehmen und brachte es unter dem Namen Linkwood-Glenlivet Distillery an die Börse. Damit verbunden kamen dann weitere Expansionen für ein Produktionsaufkommen von 450.000 Litern Rohalkohol.

Nach der Jahrhundertwende wurde 1902 Mr. Innes Cameron der neue Managing Director und behielt seine Funktion bis zu seinem Tod 1932 inne. Er war gleichzeitig auch der größte Anteilseigner der Firma, die schließlich in die mächtigen Hände der Scottish Malt Distillers (SMD) fiel. Die Kriegsjahre von 1941 bis 1945 gingen durch die Knappheit von Gerste nicht gerade spurlos an der Destillerie vorbei. Unter der Leitung von Roderick Mackenzie startete die Produktion prompt wieder 1945 und führte sie bis 1963. Der Eigentümer, die Scottish Malt Distillers, beschlossen 1962 eine Destillerie auf einen neuen Stand zu bringen, die Mackenzie während seines letzten Berufsjahres betreute und überwachte. In diesem Zug wurde Linkwood elektrifiziert und die bisherige Krafterzeugung mit einer Dampfmaschine und einem Wasserrad ersetzt. Auch die bestehenden kupfernen Pot Stills wurden durch genaue Replikas in Form und Größe in diesem Zuge ersetzt.

1971 wurde eine zweite Linkwood Brennerei neben der aktuellen gebaut, die dann als Linkwood B benannt wurde. Diese Brennblase wurde sofort mit Dampfbetrieb ausgestattet und danach die Brennblasen von Linkwood A ebenfalls auf Dampfbetrieb umgestellt. Zusammen erreichten die Brennereien einen Ausstoss von beachtlichen 2,5 Millionen Liter Rohalkohol per anno.

Zwischen den Jahren 1985 bis 1990 wurden die Brennereien eingemottet und standen still. 1992 wurde Linkwood an die United Distillers & Vintners verkauf und gelangte damit in den Besitz von Diageo.


Linkwood Timeline

1821

Peter Brown baut die Brennerei

 

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