Glen Scotia Malt Whisky Distillery (Schottland) Brennerei Steckbrief

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Glen Scotia Distillery

Die Glen Scotia Distillery in Campbeltown arbeitete schon immer im Schatten von bekannteren und größeren Brennereien. Beileibe nicht zurecht, denn Glen Scotia Single Malts sind wahrlich etwas Besonderes und zählen zu den feinen und reinen Scotch Whiskys aus Schottland.

Zu den Charakteren der Brennerei zählen die vielen Besitzerwechsel, und damit verbundenen die Schließungen und Stillstandszeiten. Und auch mit einer Größe von nur etwa 750.000 Liter New make pro Jahr zählt sich nicht zu den ganz Großen im Land. Dennoch hatte es die Glen Scotia Distillery geschafft im Vergleich zu über 30 weiteren Brennereien am Standort zu überleben, was in diesem Mikrokosmos von Campbeltown des 19. und 20. Jahrhundert wahrlich nicht einfach war.

Den geschmacklichen Stil könnte man als maritim und ölig zugleich darstellen. Es werden sowohl Unpeated, Medium Peated und Heavily Peated Whiskys in unterschiedlichen Batches über das Jahr hergestellt. Eine kurze Fermentationszeit geben dem Glen Scotia nussige Noten und eine lange Zeit in der die Hefe Alkohol erzeugt wirkt wird fruchtig aus auf den späteren Whisky.



 

Glen Scotia Fakten im Überblick

 

Region

Schottland, Campbeltown


Whisky-Gattung

Malt Whisky


Status

In Betrieb


Gründung

1832


Marken

Glen Scotia


Nachbarn

Glengyle

Springbank


Glen Scotia Produktionsdaten im Detail

Hierzu folgen noch weitere Informationen …


Glen Scotia Geschichte

Die Glen Scotia Distillery hieß früher ganz einfach Scotia und wurde 1832 durch das Unternehmen Stewart, Galbraith & Co gebaut. Diese betrieben Scotia durchgängig bis in das Jahr 1895.

1919 wird die Brennerei zusammen mit fünf weiteren lokalen Whisky Herstellern durch die West Highland Malt Distilleries verbunden. Damit wollte man einerseits Kosten einsparen und weitere Schließungen am Standort vermeiden.

Im Jahr 1924 übernimmt Duncan MacCallum die Campbeltown Destillerie, der Man der auch die Glen Nevis Distillery gründete. Vier Jahre später musste Duncan die Fertigung schließen, öffnete aber 1830 schon wieder. Im gleichen Jahr setzte MacCallum jedoch seinem Leben selbst ein Ende. Im gleichen Jahr übernehmen die Broch Bros. die Scotia Distillery.

Die Bloch Bros. blieben bis 1954 Eigentümer und bringen das Wort Glen zu Scotia. Bis die Brennerei 1954 an den kandischen Spirituosengiganten Hiram Walker verkauft wurde. Die jedoch waren mit ihrer Strategie nicht interessiert an den Scotia Malts und schon 12 Monate später kaufte der Glasgower Blender A. Gillies & Co. die Fertigungstätte.


Glen Scotia Eigentümer

Aktueller Eigentümer

Loch Lomond Distillers

2014 bis heute


Frühere Eigentümer

  • 1994 bis 2014 – Glen Catrine Bonded Warehouse
  • 1989 bis 1994 – Gibson International
  • 1970 bis 1989 – Amalgamated Distilled Products
  • 1955 bis 1970 – A. Gilles & Co Distillers
  • 1954 bis 1955 – Hiram Walker & Sons
  • 1930 bis 1954 – Bloch Bros
  • 1924 bis 1930 – Duncan MacCallum
  • 1919 bis 1924 – West Highland Malt Distillers
  • 1832 bis 1919 – Stewart, Galbrath & Co

 


Glen Scotia Timeline

1832

Stewart, Galbrath & Co gründet die Scotia Distillery

1919

Die West Highland Malt Distillers übernehmen die Brennerei

1924

Duncan MacCallum kauft Scotia

1930

Nach dem Selbstmord von MacCallum kaufen die Bloch Bros Scotia

1954

Mit Hiram Walker & Sons gerät Scotia in die Hände der Kanadier

1954

A. Gilles & Co Distillers übernehmen die Brennerei die wohl doch nicht ins Portfolio von Hiram Walker passt


 

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