News – Bulleit Bourbon Brennerei wird in 2016 fertig gestellt

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Der Eigentümer Diageo erklärt in einer Pressemeldung, die Bulleit Bourbon Brennerei wird in 2016 fertig gestellt. Der Ort der Bautätigkeiten im Shelby County in Kentucky und man geht von einer planmäßigen Fertigstellung aus.

Insgesamt handelt es sich um eine US$115  Millionen Investition um die jetzige und vor allen die künftige Nachfrage nach hochwertigem Bourbon decken zu können. Im letzten Jahresbericht zeigte Diageo ein Wachstum für amerikanschen Whiskey von mindestens 15% auf.

Im August 2014 begann der planmäßige Bau und ist derzeit in vollem Gange.

Bisher wird der Bulleit Bourbon und Rye Whiskey in großen Auftragsbrennereien für Diageo hergestellt.

Rund 120 Hektar Land umfasst die künftige Bulleit Bourbon Brennerei, in der eine Produktionskapazität von 6,750.000 Liter jährlich erzielt werden kann. Zusätzlich werden auf dem Gelände sechs große Lagerhäuser gebaut um die Spirituosen für viele Jahre lagern zu können.

Augustus Bulleit begann um das Jahr 1830 mit dem Whiskey-Business und arbeitete dreißig Jahre lang daran die Marke erfolgreich zu machen. Nach seinem Tod wurde die Marke wieder eingestellt und geriet lange in Vergessenheit.

Tom Bulleit, der Ur-Ur-Enkel des Markengründers Augustus Bulleit, ist heute sehr stolz darauf daß die Marke wieder an ihren Ursprungsort mit der neuen Brennerei zurück kehrt. Im Jahre 1987 überwachte Tom die Destillation des ersten neuen Loses des wieder erstandenen Bulleit. Tom Bulleit hatte übrigens eine erfolgreiche Anwaltskanzlei, die er zugunsten des Familienerbes aufgab um sich seinem Bullet Whiskey künftig zu widmen.

Im Vergleich zu anderen Bourbon hat der Bulleit einen recht hohen Roggenanteil von 28% und einen kleinen Phenolanteil, der auf den Filterungsprozess zurückzuführen ist.

Damit hebt sich der Bulleit Bourbon und auch der Rye deutlich vom üblichen geschmacklichen Kentucky Standard ab, der sonst durch sehr süße Noten und einen ausgeprägten vanilligem Geschmack geprägt ist.

Bourbon und Rye kommen in Deutschland langsam wieder in Mode.