Benrinnes Malt Whisky Distillery (Schottland) Brennerei Steckbrief

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Benrinnes Distillery

Trotz der abgelegenen Lage unterhalb des 840 m hohen Benrinnes Massiv liegt die Brennerei prominient umgeben von teilweise viel bekannteren Scotch Malt Whisky Erzeugern als die Benrinnes Distillery selbst. Ringsum liegen nämlich Glenfarclas, Cragganmore, Aberlour, Glenfiddich, The Balvenie und viele weitere Destillerien inmitten der schottischen Speyside-Region. Der Gründungsname Lyne of Ruthrie Distillery ist sehr interessant, ist es doch ein nahe gelegener Wassefall der mit seinem Wasser etwas weiter unten auch die nahe gelegene Aberlour Distillery mit dem frischen und reinen Speyside-Wasser speist.



Zwischen den Jahren 1974 und 2007 nutzte Benrinnes einen partiellen Dreifach-Destillationsprozess bei dem sowohl Anteile des schwächeren Nachlauf (feints) in einer Low Wine Still nochmals destilliert werden während die Spirit Still mit dem Mittellauf (heart of the run) aus der Wash Still wie auch dem eigenen Vorlauf und dem stärkeren Nachlauf nochmals destilliert wird.


Benrinnes Fakten

Region

Schottland, Speyside


Whisky-Gattung

Malt Whisky


Status

In Betrieb


Marken

Benrinnes


Benrinnes Geschichte

Alles begann im Jahre 1826 unter dem Namen Lyne of Ruthrie Distillery, gegründet durch Peter McKenzie. Der Eigner hatte jedoch nicht viel Glück mit seinem Vorhaben als schon drei Jahre später eine große Flut sein Unternehmen völlig zerstörte. McKenzie musste leider verkaufen und John Innes baute die Brennerei 1829 wieder einige Kilometer entfernt vollkommen neu auf. Dem erging es nicht viel besser als er 1834 bankrott ging.


Benrinnes Timeline

 

1826

Die Lyne of Ruthrie Distillery wird durch Peter McKenzie gegründet.

1829

Eine große Flut zerstört die Brennerei. John Innes, der neue Besitzer, baute die neue Lyne of Ruthrie Distillery etwas entfernt wieder auf.

1834

Auch John Innes Vorhaben ist nicht von Erfolg gekrönt und geht in die Zahlungsunfähigkeit. William Smith & Co. übernehmen die Geschäfte der Brennerei.


 

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